Kultur
Piratenschreck und Möwendreck
Verflixt und zugenäht! Wer, zum Klabautermann, hat denn die ganzen Worte aus den Geschichten geklaut? Bestimmt irgend so ein verlauster Pirat. Da ist schnelle Hilfe gefragt – jeder Mitspieler muss jetzt Worte in die Geschichte werfen, damit die Erzählungen auch wieder einen Sinn ergeben.
Jeder bekommt sechs Wort-Karten, da steht dann vielleicht "dick" oder "grölen" oder "Aussichtskorb" drauf. Der Spielleiter liest eine Geschichte vor (zum Beispiel "Der Kampf um das Geisterschiff") – und immer da, wo eine Lücke ist, da liest er UPPS. Also so: "Ein Piratenschiff! juchzt der kleine Jupp. Schnell rudern sie darauf zu. Leise UPPS sie an der Ankerkette am Schiff hoch." Und wer jetzt für das UPPS eine passende Karte hat – zum Beispiel "entern" oder "krabbeln" – der bekommt einen Punkt.
Natürlich gibt es noch ein paar Sonderregeln und natürlich werden die Geschichten manchmal ganz schön quatschig. Für Jungs, die gerne Piratengeschichten hören und daran mitschreiben wollen, genau das Richtige.
Für Deine Eltern:
Piratenschreck und Möwendreck
Leselöwen-Wörterjagd für drei bis fünf Spieler ab 8 Jahren
Loewe-Verlag, 7,95 Euro
ISBN: 978-3-7855-6192-8
Freitag, 9. Mai 2008 | Steffi Krampe, westline