BVB
Kovac: "Vielleicht hat er sich angegriffen gefühlt"
Auf Robert Kovac (rechts) wartet eine Pause. Er sah gegen den HSV Rot. Foto: dpa
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Hamburg (wl) - Robert Kovac stand beim 1:2 des BVB gegen den Hamburger SV unfreiwillig im Mittelpunkt. Mit 73 Prozent gewonnener Duelle war der 34-Jährige der zweikampfstärkste Borusse. Allerdings sah der Kroate beim Gegentreffer zum 0:1 schlecht aus und nach dem Abpfiff auch noch die Rote Karte.
Frage: Herr Kovac, warum haben sie Rot gesehen?
Robert Kovac: Das wüsste ich auch gern. Der Platzverweis ist für mich unverständlich.
Haben Sie Schiedsrichter Dr. Jochen Drees beleidigt?
Kovac: Nein, ich hab ihm lediglich gesagt, dass er sich vor so einem Publikum nicht ins Hemd machen und nicht einseitig für die Heimmannschaft pfeifen soll.
Das war alles?
Kovac: Dass er dünnhäutig ist, habe ich ihm auch gesagt. Es war aber nichts, was berechtigt, Rot zu zeigen. Aber vielleicht war es auch die Art und Weise, wie ich es ihm gesagt habe. Vielleicht hat er sich angegriffen gefühlt.
Was hätte der Schiedsrichter besser machen können?
Kovac: Es waren gerade gegen Spielende mehrere Kleinigkeiten, in denen er besser hätte pfeifen können. Es gab nur zwei Minuten Nachspielzeit, die Gelbe Karte gegen Diego Klimowicz...
Hätte er auch das Hamburger 1:0 durch Mladen Petric nicht geben dürfen?
Kovac: In der Szene schubst mich Mladen ein bisschen. Dadurch verliere ich die Übersicht. Mladen steht dann frei und trifft. Man kann hier auch Foulspiel pfeifen.
Sonntag, 9. November 2008 | Constantin Blaß, Ruhr Nachrichten