BVB
BVB-Trainer Klopp hat einen Zettel voller Probleme
Sebastian Kehl will am Freitag gegen den Karlsruher SC auch wieder jubeln. Archivfoto: dpa
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Dortmund (wl) - Am Freitag tritt Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC an. Und Borussias Trainer Jürgen Klopp bezeichnet die bisherige Vorbereitung auf die Partie als "suboptimal".
Dann greift er zu seiner Personalliste und erklärt warum. Sechs Akteure sind mit ihren Nationalteams unterwegs. Nelson Valdez fehlt wegen eines Muskelfaserrisses beim Training und auch in Karlsruhe. Die Reise nach Baden werden auch der grippekranke Diego Klimowicz und der gesperrte Robert Kovac nicht mit antreten.
Dann zählt er die angeschlagenen Akteure auf: Mohamed Zidan (Magen-Darm-Grippe), Patrick Owomoyela (Aduktorenprobleme). Einsatz? Fraglich. Es gibt aber auch eine positive Nachricht. "Der Ausfall von Sebastian Kehl ist nicht definitiv."
Knochenstauchung und Bluterguss
Der Kapitän zog sich beim 4:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt eine Knochenstauchung und einen Bluterguss im Sprunggelenk zu. Die erste Diagnose lautete eine bis zwei Wochen Pause. Der in großartiger Form aufspielende Kehl konnte am Dienstag aber schon wieder mit dem Fahrrad fahren. Mittwoch begann er mit dem Lauftraining und will laut Klopp am Freitag "unbedingt dabei sein."
Unbedingt dabei sein will auch Alexander Frei, der über die Schweizer Presse verlauten ließ, dass er keine Lust auf die Jokerrolle beim BVB habe. Klopp ließ die Personalie Frei unkommentierte. Fügte dann aber an, dass es normal sei, dass Spieler, die nicht immer von Beginn an auf dem Platz stünden, unzufrieden seien.
Federico spielte bisher 50 Minuten
So ergeht es auch Giovanni Federico. Der Ex-Karlsruher stand genau 50 Minuten während der laufenden Saison auf dem Platz. "Giovanni macht keine einfache Zeit durch. Bisher hat es nicht immer ganz gereicht", sagt Klopp. Gereicht bezieht sich aber nicht auf mögliche Einsatzzeit, sondern auf den Sprung in den Kader. Erst gegen Frankfurt saß der Techniker nur auf der Tribüne. "Es ist wichtig, dass alle sich der aktuellen Spiel-Philosophie annähern und weiterentwickeln. Das ist der Auftrag eines Spielers", sagt Klopp, ohne Namen zu nennen.
Mittwoch, 19. November 2008 | Thomas Schulzke, Ruhr Nachrichten